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Das Forum Maximilianeum

ist eine Podiumsdiskussion, die Geförderte der Stiftung Maximilianeum ehrenamtlich für Studierende verschiedener Begabtenförderwerke veranstalten. Ziel ist es, einen Austausch zwischen engagierten Studierenden und hochkarätigen Diskutantinnen und Diskutanten zu ermöglichen. Thematisch liegt der Fokus auf aktuellen gesellschaftlichen Fragen, die gleichzeitig über die Tagespolitik hinausgehen.

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Die Veranstaltung findet einmal jährlich in den historischen Räumlichkeiten des Bayerischen Landtags statt. An die Podiumsdiskussion schließen sich eine Fragerunde und ein Empfang mit Wein an, bei dem die Gelegenheit zum Dialog zwischen Studierenden und Podiumsgästen besteht.

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In der Vergangenheit konnten bereits zahlreiche renommierte Gäste begrüßt werden, unter anderem: Friedrich Merz, Peer Steinbrück, Charlotte Knobloch, Edmund Stoiber, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Wolfgang Schäuble, Hans-Werner Sinn, Wolfgang Kubicki, Andrea Nahles, Wolfgang Ischinger und Michael Müller. Einen Überblick über die Diskussionen der letzten Jahre finden Sie hier.

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Das Forum 2026 wird unter folgendem Titel stattfinden: "Rezepte gegen den Kollaps - Was verschreiben wir dem Gesundheitssystem?".

Deutschland investiert 12% seines BIP in das Gesundheitssystem - mehr als alle anderen EU-Mitgliedsstaaten. Allein von 2020 bis 2024 sind die Ausgaben um 100 Milliarden Euro angewachsen und haben die 500-Milliarden-Schwelle überschritten. Trotzdem lag die Lebenserwartung hierzulande 2024 mit 81,2 Jahren erstmals unter dem EU-Durchschnitt. Währenddessen erwarten die Krankenkassen in den nächsten Jahren Defizite in Milliardenhöhe. 

Aus diesen Gründen schenkt die Politik Gesundheitsfragen wieder größere Aufmerksamkeit: Die Krankenhausreform der Ampelregierung wurde bereits teilweise rückabgewickelt - die neue Bundesregierung setzt nun auf den Rat der  "FinanzKommission Gesundheit". Denn welcher Weg aus der Krise führt, ist zwischen den politischen Kräften umstritten: Muss eine Reform eher an der Einnahmenseite oder an der Leistungsseite ansetzen? Oder lassen sich allein durch Strukturreformen und Bürokratieabbau die Kosten so weit senken, dass man auf schmerzhafte Leistungskürzungen oder Beitragserhöhungen verzichten kann?

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Weitere Informationen zur Anmeldung folgen auf dieser Seite.

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