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Forum Talks vom 29. Juni 2026

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Florian Schick,
Managing Director & General Manager Merck Healthcare Germany,

zum Thema Pharmazeutische Industrie und Gesundheitswesen


Moderation: Lorenz Hamann

Am Montag, den 29. Juni 2026, fanden sich um 20 Uhr Stipendiatinnen und Stipendiaten des Max-Weber-Programms, der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Stiftung Maximilianeum im Festsaal der letzteren ein, um der zweiten Ausgabe von Forum Talks beizuwohnen. Die Veranstaltungsreihe, die an das alljährliche Forum Maximilianeum - eine Podiumsdiskussion im Senatssaal des Maximilianeums - anknüpft, durfte im letzten Herbst bereits den Präsidenten des Münchner Ifo-Instituts, Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest, willkommen heißen und mit Fragen zum Thema der wissenschaftlichen Politikberatung löchern. Nach dem Forum im Mai 2026, bei dem Vertreter aus Krankenkassen, Forschung und Sozialverbänden die Frage „Rezepte gegen den Kollaps: Was verschreiben wir dem Gesundheitssystem?“ erörterten, wurde nun auch die industrielle Perspektive auf dieses Thema genauer beleuchtet. Hierfür stellte sich Florian Schick, Geschäftsführer von Merck Healthcare Germany, als Referent zur Verfügung. Die deutsche Pharmasparte des Wissenschafts- und Technologiekonzerns Merck mit Sitz in Darmstadt spezialisiert sich unter anderem auf die Entwicklung von Medikamenten. Als Familienkonzern mit Forschungsstandort Deutschland ist Merck zugleich ein Unternehmen, das sich den Herausforderungen eines innovationsgetriebenen Gesundheitswesens ebenso stellen muss wie den politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen, unter denen neue Therapien entwickelt und Patientinnen und Patienten zugänglich gemacht werden.

Nach der Begrüßung durch Lorenz Hamann, Stipendiat der Stiftung Maximilianeum, führte Florian Schick die Gäste mit einem Impulsvortrag in die Themen des Abends ein. Dabei schilderte er die Perspektive eines forschenden Pharmaunternehmens auf die aktuellen Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems und ging insbesondere auf die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für Innovation, Forschung und die Versorgung von Patientinnen und Patienten ein. Im Anschluss führte Lorenz Hamann durch das Gespräch mit dem Referenten. In einem ausführlichen Interview in gemütlicher Kaminfeuer-Atmosphäre wurden sowohl Firmenstruktur, Preisgestaltung und Motivation eines Pharmakonzerns als auch allgemeinere Aspekte der Arzneimittelentwicklung, der Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft und Industrie sowie der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Pharmastandorts Deutschland diskutiert. Daran schloss sich eine lebhafte Fragerunde an, in der auch das Publikum die Gelegenheit hatte, mit Florian Schick ins Gespräch zu kommen, was sich bis in den anschließenden Stehempfang hinein fortsetzte. Erfreulicherweise nahm sich Herr Schick auch hierfür viel Zeit und stand den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange für persönliche Gespräche zur Verfügung. Gegen 23 Uhr endete schließlich ein gelungener Abend, der erneut fachlichen Input in persönlicher Atmosphäre ermöglichte.

Mit der zweiten Ausgabe setzte Forum Talks somit die im vergangenen Jahr begonnene Veranstaltungsreihe erfolgreich fort und konnte sich weiter als Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und den Stipendiatinnen und Stipendiaten etablieren. Dank gebührt allen Helferinnen und Helfern aus dem Kreis der Stiftung Maximilianeum sowie dem Max-Weber-Programm, das die Veranstaltung im Rahmen von „Stipendiaten aktiv!“ finanziell unterstützt hat. Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus den Mitgliedern des Organisationsteams, die mit großem Engagement die Planung und Durchführung des Abends ermöglicht haben.

Lola Bartle

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